Am kommenden Wochenende findet in Stuttgart der Christopher Street Day (CSD) statt. Erstmalig sogar schon am Freitagabend mit dem Einsatz der Mobilen Wache und Präsenzstreifen. Die Polizei Stuttgart begleitet die Veranstaltung mit zahlreichen Einsatzkräften und mehreren Informationsständen. Neben der Gewährleistung eines sicheren Veranstaltungsverlaufs stehen dabei vor allem der persönliche Austausch sowie Prävention und Opferschutz im Mittelpunkt.
Polizeiführer Jens Rügner betont:
„Wir sind für Euch da. Wer Sorgen hat, Hilfe benötigt oder sich in einer belastenden Situation befindet, kann unsere eingesetzten Kolleginnen und Kollegen jederzeit ansprechen. Hass und Hetze haben bei uns keinen Platz. Hasskriminalität treten wir konsequent und entschieden entgegen. Wir wünschen allen Besucherinnen und Besuchern einen sicheren und friedlichen CSD.“
👉 Diskutiert mit uns zur Botschaft vom Einsatzleiter Jens Rügner in Facebook oder Instagram
Unsere Ansprechpartnerin für gleichgeschlechtliche Lebensweisen (AgL) Julia Zimmermann steht gemeinsam mit dem Referat Prävention und dem Mitarbeitendennetzwerk VelsPolSÜD e. V. für Gespräche, Fragen und Informationen am Zugang von der Planie zum Schillerplatz für Gespräche zur Verfügung. VelsPolSÜD ist das regionale Netzwerk für LSBTIQ*-Beschäftigte in Polizei, Justiz, Zoll und Ordnungsbehörden in Baden-Württemberg und Bayern. Es engagiert sich für den Austausch zwischen Community und Sicherheitsbehörden, unterstützt Betroffene und setzt sich für Akzeptanz, Prävention und den Abbau von Vorurteilen ein.
👉 Diskutiert mit uns zur Botschaft unserer AgL Julia Zimmermann in Facebook oder Instagram
Wer sich während der Veranstaltung unsicher fühlt, polizeiliche Hilfe benötigt oder eine Straftat anzeigen möchte, kann sich jederzeit an die Mitarbeitenden der Mobilen Wache wenden. Die Einsatzkräfte stehen während des gesamten CSD als niedrigschwellige Ansprechstelle zur Verfügung und unterstützen schnell und unkompliziert.
Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg unterstützt außerdem die Initiative „Pride and Protect„. Ziel der Kampagne ist es, das Vertrauen zwischen Polizei und der queeren Community weiter zu stärken und Betroffenen einen besonders einfachen Zugang zu Hilfe zu ermöglichen. Hintergrund ist unter anderem, dass viele queerfeindliche Straftaten nach wie vor nicht angezeigt werden und Betroffene teilweise Hemmungen haben, sich an die Polizei zu wenden.
Ein zentrales Element der Initiative ist das Codewort:
Wer sich bedrängt, unsicher oder bedroht fühlt und nicht offen über seine Situation sprechen möchte, kann dieses Codewort bei teilnehmenden Ansprechpersonen, Veranstaltungsverantwortlichen oder Polizeikräften verwenden. Es signalisiert unauffällig, dass Unterstützung benötigt wird. Entsprechende Anlaufstellen sind durch einen „Ist Kim hier?“-Sticker gekennzeichnet. Das Codewort kann auch in Polizeidienststellen genutzt werden.
Weitere Informationen zur Initiative „Pride and Protect“ finden Sie unter:
👉 https://initiative-toleranz-im-netz.de/pride-and-protect/
👉 Zum Video des LKA BW „Wir müssen reden“ in Facebook
zurück